Alles, was Sie als Chefin eines KMUs wissen müssen, um digital vorne mit dabei zu sein

Der Digitale Wandel kommt. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und die IT Dienstleister, Zeitungskommentatoren und Softwareanbieter belagern deutsche KMUs mit Dauerbeschuss, schlechtem Gewissen und apokalyptischen Bedrohungsszenarien.

Ich kann Sie da leider nicht beruhigen. Jedenfalls nicht so wie Sie es sich vorstellen. Um es kurz zu machen:

  1. Ja, die digitale Revolution ist im vollen Gange.
  2. Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr spezifisches Geschäftsfeld in den nächsten 5-10 Jahren auch einen extremen Wandel erfahren wird, ist sehr hoch (~85%).
  3. Ja, sie müssen handeln. Jetzt.

Allerdings kann ich Sie auch beruhigen, bzw. Ihnen vergewissern: Das, was Ihnen die meisten Lösungsanbieter verkaufen wollen, ist nicht das was Sie brauchen! Jedenfalls nicht vorrangig.

Der Digitale Wandel in Deutschland steht und fällt an genau einer Stelle

Seit 17 Jahren berate ich beruflich Unternehmer in Sachen IT, und kann folgendes fundiert feststellen: Alles, was mit der Digitaliserung zu tun hat und ob strategische Entscheider in deutschen Unternehmen und Organisationen sich diese zu Nutze machen können, steht und fällt mit genau einer Frage:

Wissen strategische Entscheider in der Organisation, was ein Computer seiner elementaren Natur nach eigentlich ist und was dieser tut und wissen sie, was ein digitales Netzwerk ist und was dieses tut?

Keine Beraterarmee der Welt und keine Summen an Geld und kein noch so großes Team von IT Experten wird für ein KMU die Crux des digitalen Wandels lösen können, wenn das Führungsteam in einer Organisation diese beiden Fragen nicht mit einem dezidierten „Ja.“ beantworten kann.

Andersherum gilt, wenn die Führungsetage diese Frage für sich geklärt hat und auf Grundlage dieser Kenntnis die IT-strategischen Entscheidungen trifft, gibt es eigentlich kein Zukunftsszenario, vor dem das Unternehmen Angst haben müsste. Jedenfalls nicht im Themenbereich Digitalisierung. Wenn Sie zur Führungsriege eines Unternehmens gehören, wird Ihnen kein IT Dienstleister auch nur annähernd einen Mehrwert bieten können, der dem Schritt von digitaler Unbedarftheit zu einem elementaren Grundwissen im Bezug auf die IT entspricht. Dieser Schritt sind 70% des Weges, und diesen Schritt nicht zu gehen heißt maximal nur 30% des Weges zu gehen. Und da diese 30% eigentlich den oben genannten 70% nachgelagert sind, ist die Digitalisierung mitunter eine fortwährende Dauerkatastrophe.

Nochmal für Nicht-IT Entscheider

Welche Technologie Sie benutzen, welchen Dienstleister Sie beauftragen, welche Plattformen sie verwenden, ob Sie überhaupt EDV an einer bestimmten Stelle verwenden, etc. … all diese Dinge sind vollkommen ohne Belag und von deutlich nachrangiger Bedeutung, wenn Sie sich über das Kernmerkmal der „Denkenden Maschine“, des Computers, und das Kernmerkmal digitaler Netzwerke nicht im klaren sind.

Sicherlich, welche Plattformen und welche Softwaretechnologien Sie im Detail verwenden, ist durchaus von unternehmensstrategischer Bedeutung und kann sehr wohl den Unterschied zwischen einem reibungsfreien Übergang in die schöne neue Welt oder jeder beliebigen Menge an Kopfschmerzen bedeuten. Aber solche Entscheidungen sind der obigen 100%ig untergeordnet. Ein guter unabhängiger Berater und ggf. Ihr eigenes IT Personal wird Ihnen fundierten Rat geben können, was sie von welchen Technologien erwarten können. Oft sind technologische Entscheidungen von persönlichen Vorlieben des IT Personals und von den vorhandenen Resourcen abhängig. Jede Entscheidung hat ihre Vor- und Nachteile und unterschiedliche Tragweiten in unterschiedlichen Bereichen.

Wer aber den Computer konzeptionell versteht und damit die Tragweite automatisierter Prozesse einschätzen kann, der braucht vor strategischen Entscheidungen bezgl. IT Technologien keine Angst haben und wird sich von externen Dienstleistern keine Angst einjagen lassen. Im Gegenteil. Wer den Computer konzeptionell verstanden hat, kann sehr leicht in seinem Metier zum digitalen Vorreiter werden. Spätestens dann, wenn der frischgebackene IT Neuling im Unternehmen direkt von der Chefetage den Auftrag und das Mandat bekommt, mit der Technologie seiner Wahl die notwendingen Basiskomponenten einer digitalen Infrastruktur zu entwickeln.

Was ist und macht ein Computer?

Was ist und macht ein digitales Netzwerk?

Klären Sie dies erschöpfend und alles wird gut. Versprochen.

Weichen Sie aber diesem Thema aus und bleiben Sie der diffusen Ansicht, dass der Computer eine Art „Magischer Kühlschrank“ ist, den Sie einfach für richtig viel Geld kaufen, ans Internet und an den Strom anschließen und dann einen teuren Magier davor setzen, der irgendwie „was von Computern und Internet versteht“ und dann auf irgend eine magische Art und Weise alles gut wird und der Rubel wieder rollt und Sie und Ihr Unternehmen für die Zukunft gerüstet sind – dann steht Ihnen ein böses Erwachen bevor.

Das kann ich Ihnen auch versprechen.